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Vor meiner Abreise  Verfasst: Donnerstag, den 13. Mai 2010 10:22

Seit meiner Kindheit träume ich davon, nach Nepal zu gehen. Ich weiss nicht warum, aber ich habe das Gefühl, dass diese Reise immer ihm mir war. Als ich älter wurde habe ich viele Reportagen über Nepal gesehen, die mich in meinen Wünschen gestärkt haben, nach Nepal zu gehen. Jedes Mal wenn ich etwas über Nepal sah oder mir etwas darüber vorstellte, wurde ich von vielen Emotionen in meinem ganzen Körper überwältigt. Ich habe viele Reisen in Europa, Asien, Afrika und Zentralamerika gemacht. Jedes Land das ich besucht habe, habe ich schön und interessant gefunden, aber niemals hatte ich dieses Gefühl dieser Emotionen, wenn ich an Nepal dachte, obwoch ich dieses Land nur aus meinen Träumen und Bildern von Reportagen kannte, die in meinem Kopf waren.

Im 2007 ist mein Geschäft nach Nyon umgezogen. Am 1. Tag in Nyon bin ich ein bisschen durch die Strassen spaziert, um dieses kleinen Städtchen ein bissschen besser kennenzulernen. Auf einmal sah ich nur diese 3 Worte :

INDIVIDUELLE REISEN - NEPAL

in einem Schaufenster eines kleinen Reisebüros. Ich sah nur diese drei WOERTER und ich sagte mir, sobald ich die genügende finanzielle Basis habe, würde ich wieder in dieses kleine Reisebüro zurückkommen. Oft bin ich an dieses Schaufenster gekommen und habe die Fotos in diesem Schaufenster angeschaut und habe davon geträumt, durch Nepal zu reisen. Diese Reise wurde immer mehr in meinem Leben gegenwärtig.

Und endlich im Jahre 2009 wurde mein Traum Wirklichkeit. Anfangs April 2009 habe ich die Stufe dieses kleinen Reisebüros überschritten. Als ich in das Reisebüro eintrat, wurde ich von einer Frau Batriz freundlich und lächelnd empfangen. Und ich erklärte Beatriz, was ich für eine Reise machen wollte und wohin sie führen sollte. Beatriz sagte mir, dass eine andere Frau, Nanda, die Reisen nach Nepal verbuchten, aber Nanda sei erst wieder am Freitag da. Beatriz notierte aber schon meine Wünsche und meine Reiseroute und auch den Zeitpunkt, wo ich reisen wollte. Sie zeigte mir ein Buch über Nepal, dass ich mit grossem Interesse überblickte, ich war mit meinen Gedanken in den Bildern des Buches. Als ich das Reisebüro verliess, schwebte ich auf Wolken. Am Freitag bin ich dann ins Reisebüro zurückgekehrt. Nanda hat mir dann auf einem grossen Bildschirm, Bilder über Nepal gezeigt, mir Vorschläge gemacht, welche Route mich noch interessieren könnte. Ich konnte meine Route nach meinem Geschmack auswählen und ich wurde von einem französischsprechenden Reiseführer und einem Chauffeur begleitet. Ich war mit ihnen alleine, was mein innerster Wunsch war. Ich war überglücklich, diese zwei Frauen getroffen zu haben, die es mir ermöglicht haben, diese Reise nach meinem Wünschen zu gestalten. Beatriz und Nanda, mit ihrem netten und freundlichen Empfang und ihrem Enthuasismus erzählten sie mir die Reise, und durch ihre Bilder, durchquerte ich schon in Gedanken Nepal. Als ich nach mehr als einer Stunde aus dem Reisebüro heraustrat, war ich in einer anderen Welt, glücklich darüber, dass ich endlich meine Reise nach Nepal, in wenigen Monaten antreten konnte. Als ich ins Büro zurückgekehrt bin, konnte ich nicht glauben, dass endlich nach so vielen Jahren der Träume, diese Reise, endlich für mich Wirklichkeit wurde.

In wenigen Monaten würde ich in Nepal sein. Ich war sehr glücklich, aber zur gleichen Zeit überflog mich ein bisschen Angst und viele Fragen drehten sich in meinem Kopf. Und wenn Nepal nur schön ist  in meinen Gedanken? Und wenn ich von Nepal enttäuscht wurde und ich mich dort nicht wohlfühlte? Und da ich alleine reiste, konnte mir ja etwas zustossen? Aber schnell war meine Furcht verflossen und das Gefühl der Freude machte Platz in meinem Herzen. Für mich war diese Reise nach Nepal eine Abenteurerreise, die ich alleine ausführen musste und in meinem Inneresten war ich überzeugt davon, dass diese Reise für mich sehr wichtig war, um in menem Leben voranzukommen und zu wissen, was ich von meinem Leben wollte. Diese Reise wollte ich auch machen, um ein Land kennenzulernen, dass sicher noch ziemlich arm war, aber voller Magie, geheimnisvoll und voller neuer Entdeckungen. Ein Land das noch authentisch war.

Anfangs September 2009 bin ich in das Reisebüro zurückgekehrt um meine Reisedokumente abzuholen. Wieder haben mich Beatriz und Nanda mit einem netten Lächeln empfangen. Sie haben mir erklärt, dass es einige Aenderungen auf meiner Rückreise geben werde. Ich hätte eine viel längere Reise, da ich über Franfurt reisen musste. In Doha war ein Aufenthalt von sechs Stunden und in Frankfurt ein Aufenthalt von drei Stunden vorgesehen. Aber für mich war das nicht so schlimm. Ich habe Ihnen auf Wiedersehen gesag und mit meinen Reisedokumenten in der Tasche, bin ich ins Büro zurückgekehrt. 

 

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Genève - Doha - Katmandou, 12 - 13. Oktober 2009  Verfasst: Donnerstag, den 13. Mai 2010 11:46

Meine Ferien begannen am 5. Oktober 2009. Ich habe meinen Koffer gepackt und habe noch einige Sachen eingekauft wie: Reiseapotheke, Memoirekarten für den Fotoapparat, einige Kleider, ein Mückenspray. Je näher der Tag J ankam, je nervöser wurde ich. Meine Koffer waren gepackt und ich träumte nur von einem: das ich am Flughafen Genf bin und ins Flugzeug steigen konnte und meine Reise nach Nepal endlich Wirklichkeit wurde.

Endlich stand der 12. Oktober vor der Türe. Am Sonntag war ich mit Ruth, einer Freundin von mir, eine langen Spaziergang in Carouge machen. Nachher habe ich ihr auf Wiedersehen gesagt. Am Abend vorher habe ich Sonia, meine Tochter und Vincent, ihr Freund auf Wiedersehen gesagt. Ich habe sehr gut geschlafen. Am Morgen war ich sehr nervös und ungeduldig. Mein Flugzeug startete um 16h40. Es ist neun Uhr morgens, ich nehme eine Dusche und kleide mich an. Um 13h35 fahre ich mit dem Bus bis zum Flughafen. Um 14 Uhr komme ich im Flughafen an und gehe gleich an den Schalter, um mein Flugblillet zu registrieren und mein Gepäck abzuladen. Eine halbe Stunde später bin ich im Wartesaal. Ich bin ungeduldig und finde, dass die Stunden langsam vorübergehen. Für mich erschienen die zweieinhalb Stunden Wartezeit viel länger. Als ich das Flugzeug von Qatar Air sehe, dass sehr gross ist und mir sofort Vertrauen einflösste. Endlich kann ich ins Flugzeug einsteigen. Ich habe Glück, denn ich habe einen Fensterplatz.  Es hat nicht viele Personen im Flugzeug und ich kann meine Beine ausstrecken und es mir gemütlich machen. Qatar Air ist eine sehr moderne Fluggesellschaft und sogar in der Economy Class hat man das Gefühl, dass man fast in der 1. Klasse ist. Die Hostessen sind sehr freundlich und nett, sehr bekümmert um einem. Das Flugzeug ist sehr modern ausgestattet, dass man kaum den Lärm hört, den man sonst in Flugzeugen wahrnimmt. Es hat zwei Speisekarten, aus denen man eines auswählen kann, das Programm der Filme ist sehr reich. Man hat in jeder Art von Filmen, mehr als zehn Filme zur Auswahl und dass in fast allen Sprachen, wie Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Japanisch, Arabisch und noch viel mehr. Ich schaue mir zwei Filme an und schlafe dann ein wenig. Der Flug ist sehr ruhig. Nach fünf Stunden komme ich in Doha (Hauptstadt des Qatar). Kleiner Flughafen, aber sehr modern, wo viele Leute aus verschiedenen Ländern und Kulturen aufeinanderstossen. Ich habe anderthalb Stunden Aufenthalt. Ich suche mein Ankunftsquai, der nach Kathmandou fligt. Bald habe ich es gefunden. Ich setze mich auf eine Bank und warte auf die Abfahrt. Endlich kann ich ins Flugzeug steigen. Alle Plätze im Flugzeug sind besetzt. Der Flug ist sehr ruhig und nach viereinhalb Stunden treffe ich in Kathmandou ein. Mein Herz schlägt schneller und bin neugierig zu wissen, was ich von jetzt an entdecken werde. Von jetzt an, ist meine Reise kein Traum mehr, sondern Wirklichkeit.

Ich bin vor den Flughafen gegangen, nachdem ich mein Visum gezeigt und ein wenig Geld gewechselt habe. Ich habe sofort meinen Reiseführer gesehen. Er sieht sehr sympathisch aus. Ich gehe zu ihm und sage ihm: "Guten Morgen". Er stellt sich vor und sagt :*Ich heisse Manesh und begleite Sie auf der ganzen Reise in Nepal"."Ich heisse Yvonne und freue mich sehr darauf." Wir gehen auf den Parkplatz vom Flughafen und er stellt mir den Chauffeur vor, leider habe ich seinen Namen vergessen. Der 1. Satz der Manesh ausspricht im Auto ist:"Sie wissen, dass Sie ganz alleine mit uns reisen""Ja ich weiss, es war mein Wunsch, dieses Land alleine kennenzulernen". Wir fahren Richtung meines 1. Guest-Houses. Ich schaue aus dem Fenster und weiss seit der 1. Minute, die ich hier in Nepal verbringe, dass ich dieses Land lieben werde und dass die Wirklichkeit noch viel schöner und stärker ist, als ich mir je erträumt habe. Für mich war es, wie enn ich endlich,, bei mir angekommen war. Ich empfinde soviele Sensationen und soviele Emotioenn, die ich noch nie empfunden habe. Ein undefinibares Glück, dass die Realität vor mir lag und während zwei Woch in dieser Realität leben kann. Ich sehe viele Menschen auf den Strassen, kleine Läden, wo allerlei verkauft wird. Es wimmelt von Leuten in allen Farben. Manesh erzählt mir die Geschichte von Kathmandou. Von der 1. Sekunde wusste ich, dass mein Chauffeur ein As der Strasse ist. Ich der Angsthase auf den Strassen in der Schweiz, gebe mein ganzes Vertrauen einem Menschen, den ich vorher noch nie gesehen habe. Ich fühle mich so gut, dass ich weiss, dass diese Reise für mich, das wahre Glück bedeutet. Nach einer halben Stunde kommen wir im Sechen Guest House an, kleines Hotel, dass einem Kloster gehört, einfach aber sehr sauber. Ich sehe auch, dass die Menschen hier sehr nett sind. Manesh wartet auf mich, während ich auf mein Zimmer gehe, um meinen Koffer abzustellen. Wir sind im Quartier Bodnath, wo die meisten Buddisten leben in Kathmandou. Nach fünf Minuten, verlasse ich mein Zimmer und gehe zu Manesh, der mir ein wenig die Gegend zeigen will. Wir überqueren den Garten des Hotels und gehen im Hinterausgang hinaus. Und jetzt schon, springt mein Herz vor Glück, es hat schon viel kleine Tempel, Gebetstrommeln, für das Gebet muss man immer von links nach rechts gehen und die Trommel auch nach links drehen. Auf dem Weg zur Stupa, die nur etwa fünf Minuten vom Guesthouse entfernt liegt, entdecke ich kleine Läden, wo ich Lust habe, gleich hineinzugehen und in den Sachen herumzustöbern. Es hat auch Restaurants, Kabels die herunterhängen, Manesh versichert mir, dass sie ungefährlich und geschützt sind, es hat viele streunende Hunde, die meisten liegen herum und stören einem nicht. Ich empfinde viele Emotionen, mein Herz ist überfüllt vor Freude von der 1. Stunde an, die ich auf dem Boden von Nepal weile. Nach fünf Minuten kommen wir auf einen grossen Platz, in der Mitte ist der grösste Stupa von Nepal (Stupa: Bouddhistisches Heiligtum). In allen Himmelsrichtungen hat es Ausen. Es sind die Augen von Bouddha, die die Leute und die Gegend beschützen. Auf der Stupa, aht es ganz viele, kleine Figuren, auch Gebettrommeln Elefanten und kleine Stupas die im Kreis herumgehen. Auf dem Platz hat es viele Geschäfte mit CD's, Kleidern, Paschminas, Teppiche, Bouddhas in jeder Grösse und aus jedem Material. Ich bin faziniert von diesen Geschäften und möchte gleich in alle Läden gehen. Auch hat es viele Restaurants. Manesh erzählt mir , die Stupa wurde im  10. Jahrhundert erbaut, als die Tibeten nach Katmandou kamen, damals war in Bodnath nur Land. Da sie nicht genug Wasser hatten, haben sie die Gebetsfahnen über die Nacht aufgehängt, die den Morgentau aufgefangen haben, es mit den Händen ausgewunden und mit dem Zement vermischt. Da es von Tibet eine sehr weite Reise und die Tibetaner gläubige Menschen waren, konnten sie nicht ohne einer Stupa sein, die sie beschützt und auf der sie beten konnten, bevor sie die Heimreise wieder antraten. Als die Stupa endlich erbaut war, begannen die Leute Häuser darumherum aufzubauen. So kamen die Tibetaner öfters nach Kathmandou und heute leben noch 20 % Tibetaner in Nepal. Als wir einmal den Rundgang um die Stupa gemacht haben, sind wir in Guesthouse zurückgekehrt. Ich habe mich von Manesh verabschiedet, bevor er mir ein Reidenz-vous am anderen Morgen um neun Uhr vereinbart haben.

 

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Bodnath, den 13. Oktober 2009  Verfasst: Samstag, den 15. Mai 2010 08:11

Ich habe den Wecker auf 14 Uhr gestellt. Ich bin ins Bett gegangen und habe drei Stunden geschlafen. Ich bin sofort eingeschlafen, mit vielen neuen Bildern in meinem Kopf. Um 14 Uhr bin ich aufgewacht, habe eine Dusche genommen, mich umgezogen und bin Richtung Stupa gewandert. Ich steige auf die Stupa und beobachte die Menschen. Ich schaue und lasse mich von den Menschen inspirieren und auch vom Duft der Rauchstäbchen, der über den ganzen Platz schwebt. Es ein grosser Platz, voller Tauben, in der Mitte haben sie Becken hingestellt, gefüllt mit Wasser, wo die Tauben trinken können. Es hat viele streunende Hunde, die am Boden liegen oder herumgehen, sich aber nie den Leuten nähern. Aber jeder Hund macht einen so traurigen Eindruck, dass man den Eindruck bekommt, dass sie weinen und sich so alleine fühlen. Ich gehe in den kleinen Tempel, dass neben dem Platz liegt. Es hat wunderschöne Bilder, die auf die Wand gemalt sind. Das Lebensrad, das Leben von Bouddha usw. Bevor man in den Tempel geht, muss man die Schuhe ausziehen. Am Ende des Tempels hat es einen grossen, goldenen Bouddha, wo die Leute beten kommen und Opfergaben spenden, wie Geld, Esswaren und Blumen. Ein Mönch kommt zu mir hin, er kann sogar ein wenig Französisch. Er erklärt mir ein wenig den Buddismus und wir beten miteinander, ich gebe ein wenig Geld und falte es. Der Mönch ist erstaunt und sagt mir, er habe selten jemanden gesehen, der nicht Buddhist ist und das Geld beim ersten Mal richtig faltet. Ich habe das Geld unbewusst so gefaltet. Ich nehme ein Raucherstäbchen und stecke es in die Erde, neben dem Bouddha. Als ich mit dem Mönch bete, kommen mir die Tränen, dieser Moment ist so überwältigend und so feierlich, dass mein ganzer Körper davon erfüllt ist. Einen Moment in meinem Leben, den ich nie vergessen werde. Und zum ersten Mal in meinem Leben fühle ich mich so erfüllt vor Freude und Wohlsein. Ich sage dem Mönch auf Wiedersehen und gehe in den ersten Stock, wo noch viele andere Gemälde sind und man eine wunderbare Aussicht auf den Platz hat. Ich sehe die Menschen, die um den Platz herumgehen. Ich steige hinunter und stöbere in den Läden umher. Ich bin in meinem Element. Endlich finde ich ganz viele CD's aus Nepal und aus dem Tibet. Im Laden, wo sie Pashminas und Stoffe verkaufen, muss ich diese Stoffe berühren, sie sind so schön und so weich. Ich sehe kleine Buddhas und Schmuck. Ich bleibe lange auf diesen Platz und in den Läden, um alles zu bewundern. Ich fühle mich schon ein wenig imprägniert von dieser Stadt, voller Zauber, die mir ein wenig von seinem Gesicht und seinem Charme erblicken lässt.

Ich bekomme langsam Hunger. Ich schaue auf alle Speisekarten der Restaurants, die auf diesem Platz stehen. Die meisten Restaurants haben ganz oben eine Terrasse, wo man hinaufsteigen kann, wo man einen tollen Ueberblick auf den ganzen Platz hat. Ich steige auf eine Terrasse und bestelle mir einen Liter Wasser mit Reis und Huhn. Das Essen schmeckt sehr gut und kostet nicht mal fünf Franken. Ich lasse mich von dieser Stimmung einflössen, vom Duft der Rauchstäbchen. Ich höre die Glöcklein, die Autohupen, und das Murmeln der Menschen. Ich bin so überglücklich. Ich entdecke immer andere Eindrücke. Die Frauen sind in wundervollen Saris gekleidet, die Mönchen in ihren orangenen Kleidern und die Touristen. ich kann meine Augen nicht davon lassen. Während zwei Stunden sitze ich auf dieser Terrasse und merke nicht wie die Zeit vergeht. Ich steige die Treppe hinunter und gehe zu meinem Guest-House. Ich schlafe nochmals zwei Stunden und telefoniere dann meinem Vater, um ihm zu sagen, dass ich gut angekommen bin. Das Guest-House ist in der Mitte eines Klosters. Ich höre die Mönche beten und werden begleitet von ihren kleinen Glöcklein. Es müssen mindestens 50 Mönche im Kloster wohnen. Die Hunde bellen. Das Restaurant hat um 21h30 geschlossen und die Ruhe hat Platz genommen. Ich empfinde viele, neue Emotionen, unerwartete Eindrücke, den Kopf voller, neuer Bilder an nur einem Tag. Ich bin sehr glücklich, weil ich nicht enttäuscht bin, sonder im Gegenteil, viel stärker sind, als ich dachte. Alle diese Bilder von den Menschen die auf der Strasse marschieren, die Kinder, die in die Schule gehen, in ihren Uniformen gekleidet, die orangenen Kleider der Mönche die sich miteinander treffen in den Strassen, die verschiedenen Gerüche in der Luft, viele streunende Hunde auf der Strasse. Ich bin beeindruckt bis tief in meinem Herzen. Genau das was ich gesucht habe, habe ich gefunden. Ich bin gekommen um ungeahnte noch nie dagewesene Gefühle ihm mir zu entdecken. Wenn es alle Tage so weitergeht, wie der erste Tag, so wird die Rückreise mir sehr schwer fallen. Die Mönche murmeln immer noch ihre Lieder, der sich ein wenig monoton anhört, mit der kleinen Glocke, die sie begleitet. Beruhigende Stimmen, die mich langsam in den Schlaf gleiten lassen und mich in das Land der Träume schicken.

 

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Khokana - Bungamati, 14. Oktober 2009  Verfasst: Samstag, den 15. Mai 2010 08:38

Um sieben Uhr stehe ich auf. Gegen fünf Uhr morgens bin ich schon einmal erwacht, als eine kleine Glocke des Klosters klingelte, aber schnell bin ich wieder eingeschlafen. Ich dusche mich und gehe frühstücken. Vor dem Guesthouse hat es einen sehr schönen Garten. Es ist ein Guesthouse, wo auch die Mönche frühstücken. Ich bestelle mir ein Joghurt und einen Tee. Um neun Uhr habe ich Rendez-vous avec Manesh. Er ist fünf Minuten früher da. Wir nehmen das Auto und werden heute zwei Newar Dörfer in der Nähe von Kathmandou besichtigen. Bungamati et Khokhana. Das Volk Newar, war das erste Volk, dass sich in der Nähe von Kathmandou angesiedelt hatte. Die meisten Menschen in den Dörfer sind Künstler, wie Kunstschreiner, Architekten, Töpfer usw.

Wenn die Söhne heiraten, bekommen sie einen Teil des Hauses, wenn das Haus zu klein ist, dann bauen sie noch einen Teil an. Die Tochter bekommt ihren Teil, bei ihren Schwiegereltern, ist aber die Tochter bis 36 Jahre noch nicht verheiratet, bekommt sie auch ihren Teil von ihren Eltern. Die Häuser der Newars sind ziemlich hoch, zuoberst ist immer die Küche, die für die Besucher unzugänglich ist. Die Fenster und Türen sind geschnitzt aus Holz. Es sind noch zwei traditionnelle Dörfer. Die Häuser sind aus Ziegel gebaut. Auf beiden Seiten der Strasse, sind grosse Trottoirs, die ein wenig erhöht sind, die Frauen sitzen auf den Trottoirs, spinnen noch nach alter Weise, die Menschen diskutieren miteinander. Die Newars sind Hindouisten. Durch die Gassen springen Ziegen, viele Enten wackeln vorbei, die alle frei herumlaufen. Es hat auch kleine Werkstàtten, wo man sich hinsetzen kann und die Leute beobachten, wie sie arbeiten. Als wir Khokana besichtig haben fahren wir weiter mit dem Auto nach Bungamati. Es hat Mitte im Dorf einen Tempel. Der Tempel heisst Rato Machhendranath und ist vom Stil Shikhara. Er ist sogar unzugänglich für die Menschen, die im Dorf wohnen, nur ein Priester darf in den Tempel gehen. Es ist ein Buddistentempel. In Nepal leben die Menschen mit den beiden Religionen nebeneinander. In Bungamati kaufe ich mir eine Marionette bei einem Schreiner.  Auf der einen Seite ist das Gesicht von Ganesh, der Gott des Glückes und des langen Lebens, mit dem anderen Gesicht, um die bösen Geister zu verscheuen. Ich habe diese Marionette für meinen Vater gekauft, der Marionetten liebt und als jung, Schreiner gelernt hat. Diese Marionette ist total von Hand geschnitzt und für mich ein richtiges Kunstwerk. In diesem Dorf arbeiten sie viel mit Holz. Sie machen wunderschöne geschnitzte Türen. Wir gehen in eine Werkstatt und dürfen sich zu den Leuten hinsetzen. Es ist eine kleine Werkstattt, dort arbeiten vier Männer und sechs Frauen, die am Boden sitzen und mit Holzhämmern arbeiten, mit einer Geschicklichkeit und Schnelligkeit, die mich erstaunt. Manesh diskutiert mit ihnen und übersetzt mir alles. Wenn eine Person alleine an einer Tür arbeitet, braucht er drei Monate, bis er damit fertig ist. Einer der Männer, kann sogar ein wenig französisch. Ich erzähle ihm, dass mein Vater Schreiner gelernt hat, und dass es mich sehr interessiert, wie die Menschen hier arbeiten und es für mich aussergewöhnlich ist, in solch eine Werkstatt zu gehen und so herzlich willkommen zu sein und ihnen zuschauen kann. Für mich ist es wieder ein magischer Moment, der in meinem Herzen ewig bleiben wird. Wir verabschieden uns von den Leuten und durchqueren das Dorf, bis wir an unser Auto kommen.

 

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Patan, 14. Okotber 2009  Verfasst: Sonntag, den 16. Mai 2010 09:01

Wir fahren nach Patan, Stadt die neben Kathmandou liegt und nur durch den Fluss Bugmati getrennt ist. Heute sind diese zwei Städte fast zusammengewachsen. Wir gehen in eine Tibetische Stiftung, wo sie wunderschöne Teppiche weben. Diese Stiftung wird von der Schweiz finanziert. Die 1. Tibetaner die auf der Flucht der Chinesen waren, als China, Tibet besetzte, sind von der Schweiz aufgenommen worden. Zwischen 1960 und 1963 nahmen das Kinderdorf Pestalozzi in Trogen etwa 200 tibetanische Waisenkinder auf. Die meisten tibetanischen Familien haben sich in Rikon eingesiedelt. Ich schaue, wie die Frauen die Teppiche weben. Wunderschöne Teppiche in allen Farben. Ich darf sie sogar berühren und die Teppiche sind so weich.

 

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